Daisy&Felix.de

...because love is a never ending story

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Startseite News Aktuell HOCHZEIT!!!

HOCHZEIT!!!

E-Mail Drucken PDF

Morgens regnete es in Strömen und wir hatten uns schon damit abgefunden unsere Hochzeitsfotos bei besserem Wetter nachzuholen. Es standen noch jede Menge Kleinigkeiten auf dem Programm, bevor es um halb 11 im Standesamt ernst werden würde. Ich machte mich auf den Weg zur Gärtnerei, wo die Brautsträuße bereits auf ihre Abholung warteten, danach gleich zum nächsten Gärtner für eine spezielle Überraschung für den Brautvater - dazu später mehr.

Daisy saß derweil beim Frisör und ließ ihre Haare in Form bringen. Brautfrisur mit Waschen und Make-up in anderthalb Stunden klang zeitlich betrachtet von vornherein recht ehrgeizig, aber alles wurde rechtzeitig fertig und pünktlich um 10Uhr ging es gemeinsam mit den Eltern und Trauzeugen zum Standesamt. Dort warteten bereits jene Verwandten und Freunde, die sich auch den amtlichen Teil nicht nehmen lassen wollten. Auch Teile von Daisy's englischer Verwandtschaft kamen bereits am Do. eingeflogen um an unserem Tag dabei sein zu können. Nachdem der grobe Ablauf der Trauung im Hinterzimmer besprochen war, ging es dann in den altehrwürdigen Trausaal.

Zunächst erzählte die Standesbeamtin etwas über die Örtlichkeit der Trauung, angeblich soll hier Kaiser Friedrich Barbarossa Hoftag gehalten haben. Insgesamt hatte dieser amtliche Akt doch eine recht feierliche Stimmung, mal abgesehen davon dass die Standesbeamtin während der Trauung den Raum verlassen musste um eine korrekte Kopie für die Unterschriften zu holen. Das Standesamt war mit den "komplizierten" Nachnamen wohl etwas durcheinander geraten.

Anschließend verließen wir den Trausaal über die Treppe und wurden von einer Schar kleiner Gäste begrüßt, die für uns einen Gang aus Rosen bildeten, durch den erst wir und dann unsere Väter gemeinsam schritten. Auch Kollegen von Daisy waren gekommen um uns zu beglückwünschen.

Nach einigen Erinnerungsbildern führten wir die Gäste in unseren Hochzeitsaal im Restaurant "Zum Neuen Schwanen" zum Sektempfang. Bei Lounge- Musik und leckeren Häpchen lernten sich unsere Familien und ein Teil der Gäste entspannt kennen.

Bald verabschiedete sich Daisy um sich für die Kirche umzuziehen, der zweite Brautstrauß für die Kirche wartete ebenfalls noch auf seinen Einsatz. Da die kirliche Trauung erst um 14Uhr anstand verabschiedeten sich auch die Trauzeugen um bei uns zu Hause etwas "aufzuräumen" - was uns an diesem Abend erst sehr spät ins Bett gehen ließ.

 

Die übrigen Gäste und ich spazierten noch ein wenig am Main entlang und genoßen den strahlenden Sonnenschein bis wir endlich zur Kirche aufbrachen, wo mittlerweile der Rest unserer Gäste angekommen war und sich nicht sicher war ob man dem amtlich getrauten Paar vor oder nach der Kirche seine Glückwünsche aussprechen sollte.

Der Ablauf des Gottesdiestes war für mich mit mehr Fragen gespickt als die Trauung im Standesamt und machte mich daher recht nervös. Eine Braut die dann noch mit einer Höflichkeitsverspätung zur Kirche kommt hätte der Anspannung noch dir Krone aufgesetzt. Doch früher als erwartet und ohne die oligatorischen 5min Verspätung kam Daisy schon eine viertel Stunde vor der Trauung zur Kirche. Ihre Anwesenheit und ihre wunderbare Erscheinung beruhigte mich ungemein. Ohne Untertreibung war ihr Kleid genauso wir ich es mir vorgestellt hatte und ich war überglücklich eine solch hübsche Braut heiraten zu dürfen.

Der Pfarrer führte uns in die Kirche, welche meine Mutter dekoriert hatte und begann mit der Ansprache. Er erzählte von unserem Kennenlernen und unseren Bewegründen uns vor Gott das JA- Wort zu geben. Wir sangen insgesamt drei Gemeindelieder, meine Tanten und Cousinen sangen für uns ein Segenslied, "Love me tender", "Can't help falling in Love" von Elvis Presley und Daisy's Patenkind brachte uns die Eheringe. Ein sehr schöner und emotionaler Gottesdienst ging zu Ende und wir waren nun auch vor Gott ein Paar. Da die Wege von Standesamt, Kirche und Restaurant alle kleiner als 500m waren, haben wir auf einen Autokorso verzichtet, was unsere Trauzeugen auf eine sehr lustige Idee brachte - siehe Bild rechts.

 

 

Obwohl es während der kirchlichen Trauung sogar donnerte, schien für die anstehenden Hochzeitsbilder wieder die Sonne für uns. Nach einem großen Gruppenbild schlenderten die Hochzeitsgäste wieder zurück ins Restaurant und wir machten mit meiner Schwester im Klostergarten sehr schöne Fotos.

Endlich konnten wir uns beide entspannen und uns unseren Gästen widmen. Wir nahmen viele Glückwünsche entgegen und durften uns über viele schöne Geschenke freuen. Danach schnitten wir gemeinsam unsere dreistöckige Hochzeitstorte an. Welche mit Limette, Himbeere und Maracuja- Creme sehr gut bei unseren Gästen ankam. Unsere erarbeitete Besetzung der Tische schien ebenfalls nicht ganz falsch gewesen zu sein und unsere Trauzeugen hatten sich mit kleinen Aufgaben, die von den Gästen mit Einwegkameras zu bewältigen waren auch etwas einfallen lassen. So näherte sich der Nachmittag den weiteren Höhepunkten.

 

 

Vor dem Abendessen galt es nun nach alter Tradition für meinen Vater, den Brautvater und nicht zuletzt für mich eine kleine Rede zu halten um den Abend feierlich einzuläuten. Die beiden Väter machten ihre Sache wirklich sehr gut und trafen uns beiden mitten ins Herz. Meine Rede die eigentlich nur eine DIN A4 Seite lang war kam mir dann nicht so wirklich flüßig über die Lippen - dafür war etwas anderes flüßig :-) Auch die eingangs erwähnte Überraschung für den Brautvater wurde nun feierlich übergeben. Die geforderte Mitgift für meine Braut betrug zwei Schafe (ursprünglich waren zwei Ziegen und ein Schaf gefordert) und die bekam mein Schwiegervater schließlich auch - siehe Foto unten. Im Laufe des Abends wurden sie auf die Namen Dolly (li.) und Buster (re.) getauft und sollen fortan einen sonnigen Platz im Garten meines Schwiegervaters bekommen. Schließlich wurde das Büfett eröffnet, das bei den Gästen ebenfalls sehr gut ankam.

Neben traditionellen Programmpunkten wie Spielen zur Belustigung der Gäste, Eröffnungstanz und Brautstraußwerfen (Glückwunsch an meine Cousine) gab es viele nette Gespräche und lustige Anekdoten zu hören. Gegen halb 3 räumten wir unsere Wohnung erneut auf und der Rest ist privat. Ich freue mich schon auf die vielen Erlebnisse als Brautpaar und bin gespannt was die Zukunft für uns beide bereit hält.

 

 

 

 

-Felix-

 

 

 

Next Event

Seligenstadt Winterlaufserie Past

Gästebuch


Zufallsbilder

Strauß auf dem Altar Zieleinlauf Daisy&Felix Blumenmeer Kurt und Felix im Wald